Stattliche Trauerweide erheblich geschädigt – „Baum-Methusalem“ auf „Insel“ wird zur Gefahr

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Foto: Peter Thom, Bauhofleiter Gemeinde Rheinmünster

Bei der regelmäßig anstehenden Baumschau wurde durch den beauftragten Baumpfleger festgestellt, dass die Weide auf der Insel beim Zusammenfluss von Mühl- und Krebsbach im Ortsteil Schwarzach leider sehr stark geschwächt ist.

Der Baum steht augenscheinlich in Saft und Kraft. Im Inneren sind der Stamm und Teile der Äste sehr angegriffen und teilweise nahezu ausgehöhlt.

Da der Baumpfleger keine genauen Angaben über das Ausmaß machen konnte, hat sich die Verwaltung entschlossen, einen Gutachter für Bäume hinzuzuziehen. Dieser soll feststellen, ob der Baum noch gerettet werden kann oder ob eine Entfernung der Trauerweide unumgänglich ist.

Am letzten Mittwoch war Herr Dr. Herdt aus Offenburg, ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger vor Ort, um den Baum genau zu prüfen und dessen Standsicherheit zu begutachten.

Foto: Peter Thom, Bauhofleiter Gemeinde Rheinmünster

Nach einer Stunde genauester Untersuchung stand das vorläufige Ergebnis fest. Der Baum ist wesentlich stärker geschädigt als zunächst vermutet wurde. Nicht nur, dass der Stamm schon hohl ist, die Weide ist auch noch mit dem Weidenfeuerschwamm befallen, was den Stamm zusätzlich schwächt.

Das endgültige Gutachten steht noch aus. Der Bereich der Insel, auf dem der Baum steht, muss vorsorglich abgesperrt werden, um Gefahren für Besucher der Insel auszuschließen. Die Verwaltung hofft zwar, den Baum noch retten zu können, aber bei einem Alter von 60-70 Jahren hat eine Weide erfahrungsgemäß ihr „Höchstalter“ erreicht bzw. bereits überschritten.