Rheinmünster stattet seine vier Kindertagesstätten und drei Schulen mit CO2-Sensoren aus

Veröffentlicht am

Luftmesser „riechen“ verbrauchte Raumluft

Die Gemeinde Rheinmünster hat im Rahmen des Förderprogramms des Landes Baden-Württemberg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie insgesamt neunzig CO2-Sensoren für die vier kommunalen Kindertagesstätten und die drei Schulen beschafft. Durch die „Luftschnüffler“ soll das Infektionsgeschehen beherrschbar bleiben, sodass der Unterricht in Schulen und die Betreuung in Kindertageseinrichtungen möglichst ohne Beeinträchtigungen erfolgen kann.

Raumlufthygiene spielt eine zentrale Rolle

Neben den regelmäßigen Testungen der Schüler/innen nimmt die Raumlufthygiene eine zentrale Rolle ein. Besonders die regelmäßige und ausdauernde Lüftung der Innenräume erweist sich als wirksam. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass zusätzlich CO2-Sensoren als ergänzende Maßnahme zum Lüften deutlich zum Infektionsschutz sowie zu allgemeinen Hygieneregeln hilfreich sind.

Das Land übernimmt Hälfte der Kosten

Nachdem die Förderrichtlinien des Landes Baden-Württemberg im August 2021 bekannt waren, hat die Gemeinde Rheinmünster alle Innenräume der Schulen und Kindertagesstätten geprüft. Es wurde ein Bedarf von neunzig CO2-Sensoren für die Schulen und kommunalen Kindertagesstätten ermittelt. Die bestellten CO2-Sensoren wurden bereits an die Einrichtungen ausgeliefert. Das Land übernimmt mit rund 3.500 Euro die Hälfte der anfallenden Kosten.