Neujahrsempfang 2019

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Zum diesjährigen Neujahrsempfang begrüßte der Rathauschef rund 300 Gäste in der Söllinger Rheingoldhalle.

(Foto: Anne-Rose Gangl)

Wie jedes Jahr hat er sich etwas Besonders für den Neujahrsempfang ausgedacht. Bürgermeister Helmut Pautler sprach in diesem Jahr als sogenannte „Fachkraft für die hiesige Kreislaufwirtschaft im Rathaus Rheinmünster“.

Auf einer „Wertstoff- und Recyclinghalde, umgeben von Altpapier, Kartonagen, tonnenweise Elektroschrott, Sperrmüll, grünen, gelben und braunen Abfalltonnen machte er in seiner Rede auf manche Umweltsünde, auch in der Weltpolitik, aufmerksam.

Der Verwaltungschef regte zum Nachdenken an und führte die Gäste in einem Rückblick zum „Abfallkalender 2018“ und erläuterte die anstehenden Aufgaben des Gemeinderates und der -verwaltung im neuen „Abfallkalender 2019“.

 

In Rheinmünster habe man manches in Frischhaltefolie eingepackt oder auf Recyclingpapier festgehalten, führte Helmut Pautler aus.

(Foto: Anne-Rose Gangl)

In der Realschule steht ein kostspieliges Facelifting auf der Tagesordnung, verbrauchte Glühbirnen und Halogenstrahler gehören auf die Sondermülldeponie. Die Aula und das Sekretariat samt Beleuchtungskonzept sind zu erneuern. Mehrere Fachräume müssen „umgearbeitet“ und das Dach wärmedämmt werden.

Die Sanierung des 40 Jahre alten Hallenbades im Ortsteil Greffern steht an.

Eine Entscheidung für den neuen Standort des Feuerwehrgerätehauses wird mit der Baurechtsbehörde des Landkreises Rastatt abgestimmt.

Ein Gesamtkonzept für alle Kindertagesstätten ist in Bearbeitung, wobei überlegt wird, die ehemalige Grundschule Stollhofen für U3-Gruppen zur Verfügung zu stellen.

Für die Ortsdurchfahrten Stollhofen und Schwarzach wird angeregt, Tempo 30 einzuführen.

Ein Nutzungskonzept für die künftige Nutzung der ehemaligen Betriebsflächen des Kieswerks im Ortsteil Greffern wird in den kommenden Wochen vorgestellt.

Der Musikverein Söllingen mit seinem Dirigenten Rainer Ernst umrahmte den Neujahrsempfang mit musikalischen Einlagen.

Bildunterschrift:
Passend zum Motto das Lied von Peter Maffay „Nessaja“ aus dem Album „Die Reise zur Vernunft“

Bürgermeister Helmut Pautler verwies in seinen Schlussworten nochmals auf die zum Teil vermüllten Parkplätze, Verkehrsinseln, Entwässerungsgräben, verschmutzten Ozeane, Neben-, Mittel- und Randmeere.

„Hut ab vor allen, die ehrenamtlich, unentgeltlich unsere öffentlichen Grünanlagen pflegen und dabei so manchen Müllsack füllen müssen“, so das Gemeindeoberhaupt abschließend.

Er dankte allen, die freiwillig Müll, den unverantwortliche Zeitgenossen in der Umgebung „entsorgten“, aufsammeln und unsere Natur und Umwelt sauber halten.