Illegaler „Müllentsorger“ ermittelt; Strafanzeige der Gemeinde

Veröffentlicht am

Vom Polizeirevier Bühl erhielt die Gemeindeverwaltung im Verlauf der vergangenen Woche den Hinweis, dass die dreisten „Müllentsorger“ ermittelt werden konnten. Diese hatten einen Teil ihrer Einrichtung, die nach einem Umzug nicht mehr benötigt wurde, im Hohlerwald entsorgt. Es handelte sich dabei um mehrere Kubikmeter Mobiliar aus Pressspanplatten und sonstigen Unrat. Der „Umzugsabfall“ wurde in einen für Grünschnitt vorgesehen Container geworfen. Aufgrund der sorgfältigen Ermittlungsarbeit des gemeindlichen Vollzugsdienstes in Zusammenarbeit mit dem Polizeiposten Lichtenau wurden die Umweltfrevler ermittelt. Die Gemeindeverwaltung hatte bereits Strafanzeige erstattet. Die Täter erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren und ein entsprechend hohes Bußgeld. Darüber hinaus sind sämtliche gemeindlichen Aufwendungen, insbesondere die Entsorgungskosten zu erstatten. Es bleibt unverständlich, weswegen die „Möbel-Entsorger“ diesen illegalen Weg gewählt, und nicht die Entsorgungsstation des Landkreises zur ordnungsgemäßen Beseitigung ihrer Einrichtungsgegenstände genutzt haben.

Bild 1 - illegale Müllentsorgung Rheinmünster
Bild 2 - illegale Müllentsorgung Rheinmünster