Hoher Besuch in Rheinmünster – Fördermittel Hallenbad

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Am vergangen Donnerstag, 18. Februar 2021 besuchten Frau Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek und Herr Bundesabgeordneter Martin Gerster die Gemeinde Rheinmünster.
Treffpunkt war der große Sitzungssaal des Rathauses im Ortsteil Schwarzach. Im Anschluss fand eine Besichtigung des Hallenbades im Ortsteil Greffern statt. Im Fokus des Besuches der Bundestagsabgeordneten stand die Generalsanierung des Hallenbades Greffern und die möglichen Fördermittel des Bundes.

Im vergangen Jahr hat die Gemeindeverwaltung Anträge auf das Bundesprogram „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ eingereicht. Der entsprechende Antrag der Kommunalverwaltung auf eine Aufnahme ins Bundesförderprogramm sei bei der Vorprüfung positiv bewertet worden, berichtete Gerster, stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bundestag.

Bürgermeister Helmut Pautler machte deutlich, wie wichtig das Hallenbad für das gesamte Umfeld ist. Mit Blick auf Schulklassen, auch aus Nachbargemeinden und Nutzer aus der ganzen Region. Gabriele Katzmarek bezeichnete die Fördermittel als „einmalige Chance“ für die Gemeinde. Ihr liegt dieses Projekt sehr am Herzen, gerade wegen der Kinder. Es ist wichtig, dass Kinder schwimmen lernen. Leider werden immer mehr Bäder im ländlichen Raum geschlossen, was zur Folge hat, dass die Schwimmfähigkeit immer mehr zurückgeht.
Gemeindeoberhaupt Paulter kann dieser Aussage nur zustimmen, gerade mit den steil abfallenden Baggerseen in der Region, ist das lebensgefährlich.

Martin Gerster erläutere, wie begehrt der entsprechende Fördertopf des Bundes ist. Das Förderprogramm sei mehrfach erweitert und neu ausgeschrieben worden, weil der Bund von Aufträgen überrollt worden ist. Dementsprechend ist der Andrang sehr groß. Für das Haushaltsjahr 2021 stehen noch 600 Millionen Euro zur Verfügung. Wollte man jedoch alle Anträge berücksichtigen, bräuchte man drei Milliarden Euro.

Der Antrag der Gemeinde Rheinmünster habe die formalen Hürden genommen. Bürgermeister Helmut Pautler verdeutlichte, dass das Bad mit seinem 25-Meter-Becken kein Spaßbad ist. Hier wird Schwimmen erlernt und geübt, auch das DLRG trainiert hier und bietet Kurse an. Da das Gebäude eine (Schul-) Sporthalle umfasse, hofft Bürgermeister Helmut Pautler zusätzlich auf Zuschüsse des Landes. Die Verwaltung werde alles tun, um das Bad zu erhalten: „Wir sind von der Notwendigkeit überzeugt. Und zwar zu 100 Prozent.“

Von links: Bürgermeister Helmut Pautler, Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek und Bundestagsabgeordneter Martin Gerster