Gedenkfeier zum Volkstrauertag

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Die zentrale Gedenkfeier der Gemeinde Rheinmünster fand am Volkstrauertag auf dem Friedhof in Stollhofen in kleinem Rahmen ohne musikalische Umrahmung statt.

Bürgermeister Pautler, erster Bürgermeister-Stellvertreter Dieter Brombacher, Hauptamtsleiter Mathias Bethge, die Ortsvorsteher Willibert König, Franz Leonhard, Christopher Kohler, der Vorsitzende des Sozialverbandes VdK Ortsverein Rheinmünster und German Götz als Vertreter der Pfarrgemeinde gedachten der unzähligen Opfer aller Völker in den vergangenen Kriegen und gegenwärtigen kriegerischen Auseinandersetzungen.

„75 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wollen wir damit auch ein Zeichen gegen jede Form von Gewalt, Hass, Intoleranz und Rassismus in unserem Land und in Europa setzen“ betonte Ortsvorsteher W. König. „Es trägt zum Frieden bei, wenn die Erinnerungen der Vergangenheit an die jüngeren Generationen weitergegeben werden, auch das ist unser Auftrag an diesem Volkstrauertag und darüber hinaus.“

Nach dem Sprechen des Totengedenken wurde mit einer Schweigeminute ein Kranz als Zeichen der Erinnerung und der Mahnung am Kriegerdenkmal niedergelegt. Zum Gedenken und zu einem Gebet rief German Götz im Namen der Vertreter der Katholischen Seelsorgeeinheit Rheinmünster/Lichtenau auf. Gemeinsam sprachen die Anwesenden das „Vater unser“.

Ortsvorsteher W. König beendete die Gedenkfeier mit einer Mahnung von Max Mannheimer, einem Überlebenden des Holocaust:
„Ihr seid nicht verantwortlich für das, was war. Aber ihr seid verantwortlich dafür, dass das nicht wieder passiert.“

Die Gemeinde Rheinmünster hat zum würdigen Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in allen Ortsteilen Kränze niedergelegt.

Greffern, Soldatengräber

Schwarzach, Soldatengräber

Hildmannsfeld, Ehrenmal

Söllingen, Gedenkstätte vor dem Friedhof

Soldatengräber, Schiftunger Wald, Gemarkung Rheinmünster