Corona-bedingtes Sofortprogramm zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit

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Gefördert werden können über dieses Programm Anfängerschwimmkurse. Der ohnehin große Bedarf an Anfängerschwimmkursen ist durch die corona-bedingte Schließung der Bäder weiter erhöht worden. Durch das befristete Sofortprogramm soll diesem erhöhten Bedarf Rechnung getragen werden.

Die Antragstellung ist seit gut 14 Tagen möglich. In dieser Zeit sind laut Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 8. Juli 2021 2.000 Anträge für Schwimmkursangebote an mehr als 12.000 Kindern eingegangen.

In Anbetracht dieses starken Bedarfs an solchen Angeboten hat das Land das Fördervolumen von ursprünglich 900.000 Euro um 1,1 Millionen Euro auf insgesamt zwei Millionen Euro aufgestockt.

Antragstellung und Fördervoraussetzungen

Anträge können (nur) von Schwimmvereinen, DLRG-Gliederungen sowie privaten Anbietern (Schwimmschulen) mit Sitz in Baden-Württemberg gestellt werden. Außerdem können die Anträge ausschließlich über das Internetportal https://www.sofortprogrammschwimmenbw.de/ gestellt werden.

Dieses ist für die Antragstellung bis zum 30. November 2021 freigeschaltet. Spätester Meldetermin ist damit 30. November 2021. Verspätet eingehende Anträge werden nicht berücksichtigt. Eine rückwirkende Bezuschussung bereits angelaufener Kurse ist nicht möglich. Die Laufzeit der Schwimmkurse muss bis zum 31. Dezember 2021 abgeschlossen sein.

Die Kurse können nur Schwimmlehrkräfte mit anerkannter Qualifikation im Bereich Schwimmausbildung leiten. Zudem müssen diese inhaltlich die Niveaustufe 1 und 2 (Wassergewöhnung und Grundfertigkeiten des Schwimmens) der „Empfehlungen für den Schwimmunterricht in der Schule“ abbilden. Diese Empfehlungen können unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden:
https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2017/2017_05_04-Empf-Schwimmen-in-der-Schule_KMK_DVS_BFS.pdf.