Aktionsziel deutlich überschritten – Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

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Der baden-württembergische Gemeindetag, Interessenvertretung der Städte und Gemeinden auf Landesebene, rief seine Mitglieder auf, mit einer Baumpflanzaktion ein Ausrufezeichen in Sachen Klimaschutz zu setzen. Bei rund tausend Städten und Gemeinden wurde darum geworben, sich an der Aktion „1.000 Bäume – 1.000 Kommunen – zu beteiligen. Die Gemeinde Rheinmünster hatte sich zur Teilnahme entschlossen und dieser Tage sozusagen eine Zwischenbilanz erstellt.

Im Forstwirtschaftsjahr 2020 konnten im Bereich des Auwaldes 7.300 Baumsetzlinge in die Erde eingebracht werden. Auf trockeneren Standorten wurden 8.650 Jungbäume gepflanzt. Als Hauptarten wurden Stieleiche, Hainbuchen, Winterlinden und Pappeln verwendet.

Für das Forstwirtschaftsjahr 2021 ist geplant, dass in der Rheinaue künftig über 8.000 Jungbäume ihre Wurzeln in den Boden der Niederung schlagen. Für die Hardt sind 10.450 Setzlinge vorgesehen. Über 10.000 Jungpflanzen dienen der Ersatzaufforstung von Flächen, die künftig dem Abbau bodennaher Rohstoffe, also der Gewinnung von Kies und Sand dienen.