Pressemitteilung für das Schwarzacher Münsterkonzert am 9. Oktober 2022, 19:00 Uhr

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Konzertbesucher erwartet ein hochkarätiger Musikgenuss:

Rastatter Hofkapelle spielt auf historischen Instrumenten im Schwarzacher Münster frühbarocke Werke von Heinrich Schütz

Heinrich Schütz ist einer der bedeutendsten deutschen Komponisten des 17. Jahrhunderts. Zu Lebzeiten wurde er als „parens nostrae musicae modernae“, also als „Vater unserer modernen Musik“ geehrt. Und die erste deutsche Musikgeschichte, die 1650 erschien, nannte ihn „den allerbesten teutschen Componisten“. Doch trotz der hohen Wertschätzung seiner Zeitgenossen geriet er nach seinem Tod für rund 200 Jahre in Vergessenheit.

Den 350-Todestag nehmen die Veranstalter der Konzertreihe zum Anlass, an seine bedeutendesten Werke zu erinnern.

Die renomierte Rastatter Hofkapelle wird unter der musikalischen Leitung von Bezirskskantor Jürgen Ochs Kompositionen von Heinrich Schütz u.a. aus den Psalmen Davids, der geistlichen Chormusik und den Symphoniae Sacrae aufführen. Konzertiert wird dabei auf historischen Instrumentem.

Die Rastatter Hofkapelle hat sich 2002 in Anlehnung an die historische Hofkapelle von 1764 formiert und setzt sich aus acht Vokalsolisten und Instrumentalisten zusammen.

Die Mitglieder der Rastatter Hofkapelle sind allesamt Solisten, die sich auf die Interpretation alter Musik spezialisiert haben. In zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen hat sich das Ensemble profiliert. Die Konzerte wurden bisher von verschiedenen Rundfunkanstalten übertragen.

Das Konzert im Schwarzacher Münster wird vom SWR aufgezeichnet. Die Konzertreihe wird vom Landkreis Rastatt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rheinmünster, der SWEG, der Volksbank Bühl, dem Gasthaus Engel in Schwarzach sowie der Unterstützung des SWR und des Regierungspräsidium Karlsruhe veranstaltet.

Service
Konzert am 09.10.2022, 19 Uhr
Abendkasse ab 18 Uhr,
Kartenreservierung möglich unter 07222 381 3500 oder
vhs@landkreis-rastatt.de
Beim Konzert gilt die aktuelle Corona-Verordnung.

 

Ergänzend:
Info-Kasten zu Heimrich Schütz
Über Jahrzehnte himnweg, bis zu seinem Tod am 8. November 1672, wirkte Schütz am Dresdner Hof. Auf weiten Reisen und ausgedehnten Aufenthalten, unter anderem in Venedig und in Dänemark, konnte der berühmte Musiker seinen Einfluss auf die Musik seiner Zeit vertiefen. Hiervon zeugen seine zahlreichen Sammlungen vokaler geistlicher und weltlicher Musik wie z.B. die Psalmen Davids, die Geistliche Chormusik, die Symphoniae Sacrae und Kleine Geistliche Konzerte sowie das erste Madrigalbuch von 1611.